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Rothaarsteig

Der “Weg der Sinne” wird der kommerziell vermarktete und voll in die Tourismusregion Rothaargebirge und Westerwald eingegliederte Rothaarsteig genannt. Einfach die “Seele baumeln lassen” und sich der Sehnsucht nach Abwechslung von dem Alltag hingeben, versprechen die Werbeprospekte vollmundig. Ob der Rothaarsteig - zumindest aus unserer Sicht - diesem Anspruch gerecht wird, wollten wir in insgesamt 8 Tagesetappen, die wir vom Frühjahr 2004 bis Sommer 2005 absolviert haben, herausfinden und Ihnen unser Fazit und natürlich die schönsten Fotos hier auf unserer Homepage präsentieren.

Der Rothaarsteig verläuft in seinem Hauptteil über insgesamt 154 km von Brilon nach Dillenburg. Ab der “Kalteiche” bei Wilnsdorf schließt sich eine ca. 53 km lange Westerwaldvariante an, die über die Fuchskaute, den höchsten Berg im Westerwald, führt und dann ebenfalls nach Dillenburg zurückführt.

Da schon der Name “Rothaarsteig” gesetzlich geschützt ist und wir weder Copyrights verletzen dürfen noch wollen, müssen wir Sie für allgemeine Infos über den Weg auf die offizielle Homepage unter www.rothaarsteig.de verweisen. Dort finden Sie alles Wissenswerte über diesen Bergwanderweg und sogar eine zoombare Karte über den Streckenverlauf.

Wir wollen uns daher hier darauf beschränken, Ihnen unsere Etappeneinteilung näherzubringen, Tipps zu geben und Ihnen unsere eigenen Fotos von den Wandertouren auf diesem Weg zu präsentieren. Da der Rothaarsteig nicht allzu weit von unserer Heimat im schönen Ebsdorfer Grund entfernt liegt, haben wir natürlich alle 8 Etappen jeweils in Tagestouren zurückgelegt. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass wir Ihnen hier keine Tipps für Übernachtungsmöglichkeiten direkt am Steig geben können.
Doch nun genug der Vorrede, jetzt geht´s los:

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Dieses rote Zeichen ist die durchgängige Markierung des Hauptweges und der Westerwaldvariante. Nach unseren bisherigen Erfahrungen ist die Markierung sehr gut und ausreichend häufig, so dass auf spezielle Wanderkarten oder gar ein GPS durchaus verzichtet werden kann.

Mit diesem gelben Zeichen sind die Zu- und Abwege zum und vom Rothaarsteig markiert. Da nur in wenigen Fällen direkt am Steig übernachtet werden kann, ist diese Markierung zum Erreichen nahegelegener Orte mit entsprechender touristischer Infrastruktur unverzichtbar.

Unser Rothaarsteig - Taxi - Tipp:
Bei fehlenden Linienbusverbindungen von und zum Rothaarsteig gibt es seit November 2003 eine von Brilon bis Dillenburg überregionale Taxi-Hotline, unter der man sich jederzeit Taxifahrten und Busfahrten (für Wandergruppen) bestellen kann. Bei der Planung von Mehrtageswanderungen mit fast täglich neuen Fahrgelegenheiten oder bei Tageswanderungen, die kurzfristig vorzeitig abgebrochen werden müssen, haben Wanderer oder Gruppenwanderführer einen zentralen Ansprechpartner, unter der sie sich jederzeit ein Taxi bestellen oder Busse reservieren können. Sie wählen am Telefon- oder Faxgerät über die alphanumerische Tastatur nur 0700 / ROTHAARTaxi bzw. 0700/76842278 und werden mit Taxi Abt aus Kirchhundem, an der Mitte des Rothaarsteigs, verbunden, der sämtliche Fahrten an den oder die nächsten verfügbaren, service-orientierten, zuverlässigen Unternehmen vermittelt. Wir meinen: Ein toller Service!

Und so haben wir uns die Etappen des Rothaarsteigs eingeteilt:

1. Etappe:

Brilon - Richtplatz - Winterberg, ca. 26 Kilometer:
Die Tour beginnt am Marktplatz in Brilon und führt zur Möhnequelle hinauf. Im weiteren Verlauf Einkehrmöglichkeit an der Hiebammen-Hütte, die allerdings erst ab 11.00 Uhr öffnet. Die Aussenanlagen mit stabilen Holztischen und -bänken sind aber auch zu anderen Zeiten zugänglich, so dass man sich notfalls dort aus dem Rucksack stärken kann. Am Borberg kommt man an einem schön gelegenen Kapellchen vorbei und danach bieten sich schon erste Blicke auf die Bruchhäuser Steine. Bei der Feuereiche bietet sich eine Möglichkeit, die Bruchhäuser Steine auch auf der Nordostseite zu umgehen. Allerdings ist dieser Weg mit entsprechenden Hinweisschildern in der Zeit vom 01.11. bis 30.03. gesperrt. Wir haben daher die Talvariante gewählt, die unterhalb dieser Basaltformation vorbeiführt. Dort bietet sich die nächste Einkehrmöglichkeit. Danach geht es stetig bergauf bis zum 750 m hoch gelegenen Richtplatz, von wo aus wir mit der gelben Markierung nach rund 3 Kilometern Willingen erreicht haben. Eine Einkehr im Willinger Brauhaus schloss diese etwas anstrengende Tour hervorragend ab.

2. Etappe:

Winterberg - Richtplatz - Willingen, ca. 26 Kilometer:
Die eigentliche Tour vom Richtplatz nach Winterberg haben wir umgekehrt, weil der Richtplatz nicht mit dem PKW anzufahren ist und wir uns den steilen Anstieg von Willingen oder Hoppern ersparen wollten. Am nördlichen Ortsausgang von Winterberg nimmt uns ein schöner Weg auf, den man über eine steile Treppe in Richtung Ruhrquelle verlässt. Von der Ruhrquelle führt der Weg hinab in den Ort Küstelberg, wo die Markierung etwas chaotisch “um die Ecken” führt. In Küstelberg Einkehrmöglichkeit. Danach geht es wieder recht steil hinauf zum Hopperkopf und an der Hoppeckequelle vorbei zum Clemensberg. Das Gipfelkreuz des Clemensbergs kann über eine Treppe erreicht werden. Von dort bietet sich bei schönem Wetter eine tolle Aussicht. Wir hatten dieses Glück leider nicht. Anschließend führt der Weg weiter über eine Hochheide bis etwa 200 m unterhalb des Gipfels des Langenbergs, dem mit 843 m höchsten Berg in Nordrhein-Westfalen. Die Wege um den Langenberg sind bei schlechtem Wetter sehr matschig, was einem unserer Wanderer zum Verhängnis wurde. Dennoch erreichten wir weitestgehend unversehrt erneut den Richtplatz und von dort aus wieder Willingen.  

3. Etappe:

Winterberg - Kühhude - Bad Berleburg, ca. 30 Kilometer:
Die Tour begannen wir wiederum in Winterberg, diesmal jedoch in Richtung Kahler Asten. Vorbei an den Wintersportanlagen geht es auf schönem Pfad hinauf zum 842 m hohen Kahlen Asten. Dort besteht Einkehrmöglichkeit (Öffnungszeiten: 09.00 - 19.00 Uhr). Dann geht es wieder hinunter über Lenneplätze und vorbei an Neuastenberg auf dem alten Grenzweg nach Langewiese. In Langewiese gibt es in Ortsmitte etwas abseits vom Rothaarsteig ebenfalls diverse Einkehrmöglichkeiten. Wir empfehlen den Gasthof “Astenblick” (wegen der netten Bedienung und weil 0,5 Liter Warsteiner nur 2,20 € kosten). Durch ausgedehnte Waldgebiete geht es weiter über Hoheleye und hinauf zum Albrechtsberg. Etwa 4 km weiter trennt sich der Weg in die Tal- und die Kammvariante. Wir entschieden uns für die Kammvariante in Richtung Kühhude, die wir nach einer Gesamtstrecke von rd. 20 km erreichten. Obwohl in unserer Wanderkarte “Rothaarsteig, Blatt Nord” 3. Auflage 2003 an der Kühhude ein Gaststättensymbol eingezeichnet ist, gab es dort nur einen Parkplatz, einen Rastplatz und 3 Häuser, von denen eins ein Museum beherbergt. Obwohl wir diese Tagestour eigentlich auf der Kühhude beenden wollten, entschieden wir uns doch noch zum Weitermarsch nach Bad Berleburg auf dem gelb gekennzeichneten Rothaarsteig-Zubringerweg, der gleichzeitig auch der uns bestens bekannte “E1” (Markierung: X 2) ist. Bänke und Rastplätze sind auf diesem Zubringerweg aber leider Mangelware. Nach weiteren rund 10 km erreichten wir schließlich ziemlich erschöpft die Innenstadt von Bad Berleburg.

Aktuelle Anmerkung: Seit Ostern 2005 gibt es auf der Kühhude zwischen 10.00 und 18.00 Uhr Kaffee und Kuchen und Bosch-Bier! Ein lange überfälliger gastronomischer “Lückenschluss” auf dem Rothaarsteig.

4. Etappe:

Kühhude - Rhein-Weser-Turm, ca. 19 Kilometer:
Den Wanderparkplatz an der Kühhude erreicht man nur über eine ca. 8 km lange schmale Zufahrtsstraße, die am nördlichen Ende der Stadt Bad Berleburg von der B 480 abzweigt. Vom Wanderparkplatz nach links in Richtung Jagdhaus erreicht man nach ca. 400 m ein kleines Schmankerl, die Hängebrücke. Obwohl der Rothaarsteig nicht direkt über die Hängebrücke führt, macht deren Begehung doch tierischen Spaß! Von dort geht es weiter zum Zinseseck, wo eine Sitzgruppe zur Rast aus dem Rucksack einlädt. Über den “Großen Kopf” erreicht man (bei schlechtem Wetter leider über etwas matschiges Terrain) nach rd. 7 km das kleine Örtchen Jagdhaus. Hier gibt es 2 Einkehrmöglichkeiten. Da der Rothaarsteig etwas unverständlich in einem großen Bogen um den gesamten Ort herumführt, empfiehlt es sich, zur Einkehr etwas abzukürzen und am Wanderparkplatz direkt in den Ort hineinzugehen. Wenn man sich danach links hält kommt man wieder auf die eigentliche Strecke zurück. Tipp: Im “Gasthaus Tröster” in Jagdhaus wurde uns ein hervorragend gezapftes und wohltemperiertes “Veltins” serviert. Nach diesem Genuss beginnt auf dem Weitermarsch zur Sombornquelle ein besonders schöner Streckenabschnitt, der über idyllische Waldpfade führt. An der Sombornquelle angekommen, finden sich 2 Bänke, die zur erneuten Rast einladen. Der Bach wird sehr schön in einem kleinen Wasserfall unter dem Weg hindurchgeführt. Vorbei am Margarethenstein mit Schutzhütte erreicht man schließlich das Tagesziel, den Rhein-Weser-Turm. Dort befinden sich zwei Einkehrmöglichkeiten, die bei schönem Wetter allerdings stark frequentiert sind. 

5. Etappe:

Rhein-Weser-Turm - Hotel “Ginsberger Heide”, ca. 17 Kilometer:
Bei dieser, von uns am 21.11.2004 erwanderten Etappe, hatten wir tolles Winterwetter. Vom Rhein-Weser-Turm aus ging es los in südlicher Richtung durch herrlich verschneiten Winterwald. Dass diese Etappe wohl nicht ganz so oft begangen wird, erkennt man daran, dass hier außer der normalen (und durchgängig guten) Wegmarkierung auf die bisher bekannten zusätzlichen Schilder mit Entfernungsangaben völlig verzichtet wurde. Das mag auch damit zusammenhängen, dass dies mangels jeglicher Einkehrmöglichkeit unterwegs, eine reine Rucksacktour ist. Für eine kurze Vesper stehen aber insgesamt 3 überdachte Hütten zur Verfügung. Sehenswert ist diese Etappe aber allemal, insbesondere wegen des wildromantischen Schwarzbachtals. Über den Haberg, den Dreiherrenstein und vorbei an der Ferndorfquelle erreicht man schließlich nach rd.17 km das Hotel-Restaurant “Ginsberger Heide”, ein beliebtes Ausflugsziel (aber für viele leider nur mit dem PKW...). Die heißen Waffeln, die uns dort serviert wurden, haben uns sehr gemundet. Allerdings wirkte die Bedienung wohl wegen des “vollen Hauses” am Totensonntag doch etwas gestresst.    

6. Etappe:

Hotel “Ginsberger Heide” - Lützel - Lahnhof, ca. 17 Kilometer:
Diese Etappe haben wir planmäßig am 17.04.2005 bei bestem Wanderwetter zurückgelegt. Gestartet sind wir von der Ausflugsgaststätte “Ginsberger Heide” aus zunächst zur durchaus sehenswerten Ginsburg. Von der Ginsburg geht es dann wieder zurück auf den eigentlichen Weg, der uns dann ziemlich steil zu einer Aussichtsplattform (eigentlich unnötig) aufsteigen ließ. Von dort geht es weiter nach Lützel, wo man zunächst direkt an der Waldgaststätte Gillerberg (Einkehrmöglichkeit) vorbeikommt. Danach geht es hinab nach Lützel. Nach Überquerung des Bahnübergangs ist der Rothaarsteig dort z. Z. wegen Baumfällarbeiten vorübergehend umgelegt. Die Umleitung beträgt insgesamt 2,5 km (anstelle von 3,5 km auf dem normalen Weg), ist vorbildlich markiert und führt über die Eisenstraße wieder zurück auf den Weg. Danach geht es vorbei an der Ederquelle, bevor man den kleinen Ort Großenbach erreicht. Dort gibt es zwei mit der “Aukopfhütte” und dem Landgasthof “Zur Siegquelle” zwei weitere Einkehrmöglichkeiten. Vorbei an den Quellen der Sieg und der Ilm geht es - fast immer seitlich im Wald der Straße folgend - in Richtung Lahnhof. Etwa 1 km vor dem Lahnhof ist die Wegführung allerdings äußerst ungeschickt: Man muss zunächst etwa 30 Höhenmeter absteigen, um kurz darauf im spitzen Winkel gleich wieder steil bergauf zu steigen. So etwas ist absolut unnötig! Was sich die Wegewarte dabei gedacht haben, hat sich uns leider nicht erschlossen! An der Lahnquelle bieten sich dann erneut zwei Einkehrmöglichkeiten.      

8. und letzte Etappe:

Wilgersdorf - Dillenburg, ca. 19 Kilometer:
Für die letzte Etappe auf dem Hauptweg des Rothaarsteigs fuhren wir am 28.08.2005 zum Wanderparkplatz etwas oberhalb von Wilgersdorf. Die Zufahrt ist von der Ortsmitte aus mit Holzwegweisern und der Aufschrift “Zum Rothaarsteig” gut ausgeschildert. Vom Parkplatz aus erreicht man nach rd. 600 Metern und leichtem Anstieg bereits wieder den Steig. Schon nach kurzer Zeit kommt man an eine Wegkreuzung, an der die rd. 54 km lange Westerwaldvariante des Rothaarsteigs, die über die Fuchskaute führt, nach rechts abzweigt. Wir gingen jedoch geradeaus auf dem Hauptweg in Richtung Dillenburg weiter. Über schöne Waldpfade und Forstwege geht es an der imposanten Lucaseiche und dem bildschön gelegenen Forsthaus Steinbach vorbei leicht abwärts hinunter in Richtung Rodenbach. Eine überraschende Einkehrmöglichkeit direkt am Rothaarsteig (in der Wanderkarte nicht eingezeichnet!) bot sich an der Vogelschutzhütte Fellerdilln. Ein Schild mit der Aufschrift “Wanderer und Radfahrer willkommen” lud uns ein, dort zu rasten. In überaus netter einheimischer Gesellschaft konnten wir dort ein kleinen sonntäglichen Frühschoppen (Krombacher Flaschenbier) einnehmen. Sehr empfehlenswert. Allerdings ist die Hütte nur Samstags und Sonntags geöffnet. Frisch gestärkt wanderten wir mit schönem Blick nach links auf Fellerdilln weiter hinunter nach Rodenbach. Dort war die Beschilderung etwas missverständlich, so dass wir nur mit Hilfe der Karte wieder auf den Steig zurückfanden. In Rodenbach selbst besteht leider keinerlei Einkehrmöglichkeit. Dafür erwartete uns dort ein kurzer steiler Aufstieg, der uns ganz schön aus der Puste brachte, bevor sich der Weg dann wieder in Richtung Manderbach abwärts neigte. In einem weiten Bogen führt der Rothaarsteig im freien Feld an Manderbach vorbei. Wer dort einkehren will, muss den Weg verlassen. Wir entschieden uns allerdings für den direkten Weitermarsch nach Dillenburg, der zunächst über einen erneuten kurzen, aber steilen Anstieg in Richtung Galgenberg führte. Von dort aus sieht man bald die ersten Häuser und erreicht durch Wohngebiete und einen Pfad schließlich die Stadt Dillenburg, die auf den ersten Metern durch die Beton-Hochbrücken wenig einladend wirkt. Mit Blick auf den Wilhelmsturm und die wesentlich attraktiveren Fachwerkhäuser beendeten wir unsere Rothaarsteig-Tour schließlich in der Fußgängerzone von Dillenburg. Der Rothaarsteig selbst endet (oder beginnt...) am Bahnhof von Dillenburg.    

Unser Fazit zum Rothaarsteig:

Der Rothaarsteig ist ein durchaus wanderbarer Bergweg mit einigen zu überwindenden Höhenmetern. Er ist bis auf wenige Ausnahmen sehr gut beschildert und bleibt fast immer direkt auf dem Rothaarkamm. Kein anderer Weg bietet auf 154 Kilometern eine so große Anzahl von Quellen namhafter Flüsse. Allerdings führt der Weg über weite Strecken durch sehr viel Wald mit oft nur wenigen Aussichtsmöglichkeiten. Wer es liebt, teilweise über mehr als 20 km ohne jegliche Einkehrmöglichkeit zurückzulegen und sich nur aus dem Rucksack zu verpflegen, wird den Rothaarsteig sicher toll finden. Wer dagegen - wie wir - gern so alle 10 km eine Rast bei einem kühlen Bierchen einlegt, wird nur manchmal fündig oder muss den Weg - mit meist steilem Abstieg und dann wieder Aufstieg - verlassen. Der “Weg der Sinne” hat uns - auch aufgrund des mehr als 50%igen Anteils befestigter Wege (Schotter und auch Asphalt) und der nicht zuletzt wohl auch dadurch bedingten Attraktivität für Mountainbike-Fahrer (die meist von hinten angerast kommen und aus Gewichtsgründen auch noch die Klingel eingespart haben...) - nicht in jeder Hinsicht überzeugt. Es gibt Wege (wie z. B. den Rennsteig oder Teiletappen des E1), die man gerne zweimal oder noch häufiger geht. Der Rothaarsteig gehört - zumindest für uns - nicht dazu. Diese Entscheidung muss allerdings jeder für sich selbst und seine individuellen Bedürfnisse treffen.

Von der ursprünglich geplanten zusätzlichen Abwanderung der 54 km langen Westerwaldvariante haben wir aus zwei Gründen abgesehen: Zum einen hat in der Gaststätte auf der Fuchskaute der Besitzer gewechselt und das weithin bekannte “Rittermahl” wird nicht mehr angeboten, zum anderen sind Teile dieser Variante mit dem Europäischen Fernwanderweg E1 identisch, den wir bereits von Flensburg bis Konstanz zwischen 1998 und 2004 komplett zurückgelegt haben.    

Unsere Fotoserie von allen 8 Etappen auf dem Rothaarsteig:

Am Start in Brilon

Am Start in Brilon

Frühstück an der Hiebammen-Hütte

Frühstück an der Hiebammen-Hütte

Blick auf die Bruchhäuser Steine

Blick auf die Bruchhäuser Steine

Feuchte Wege

Feuchte Wege

Nix wie Regen

Nix wie Regen

Am Clemensberg, leider bei null Fernsicht

Am Clemensberg, leider bei null Fernsicht

Oberhalb von Küstelberg

Oberhalb von Küstelberg

Malheur am Langenberg

Malheur am Langenberg

Winterberg, Schanze

Winterberg, Schanze

Rast auf dem "Ahlen Kasten"

Rast auf dem "Ahlen Kasten"

Tolle Aussicht

Tolle Aussicht

Rastplatz nahe Hoheleye

Rastplatz nahe Hoheleye

Die Hängebrücke

Die Hängebrücke

Früher war "nix los" auf der Kühhude

Früher war "nix los" auf der Kühhude

Am Zinseseck

Am Zinseseck

Schöne Wegführung

Schöne Wegführung

Sombornquelle

Sombornquelle

Rhein-Weser-Turm

Rhein-Weser-Turm

Wintermarsch vom feinsten

Wintermarsch vom feinsten

Schwarzbachtal

Schwarzbachtal

Und weil´s so schön war, gleich noch mal

Und weil´s so schön war, gleich noch mal

Jetzt ´nen heißen Jagertee...;-)

Jetzt ´nen heißen Jagertee...;-)

Die Rothaarsteig-Liegen...

Die Rothaarsteig-Liegen...

Ginsburg

Ginsburg

Abstieg nach Benfe

Abstieg nach Benfe

Die Ilsequelle

Die Ilsequelle

Schöne Hütte nahe dem Jagdberg

Schöne Hütte nahe dem Jagdberg

Dillquelle

Dillquelle

Rothaarsteig-Design - Hütte

Rothaarsteig-Design - Hütte

Tiefenrother Höhe

Tiefenrother Höhe

Wanderparkplatz Wilgersdorf

Wanderparkplatz Wilgersdorf

Blick auf Fellerdilln

Blick auf Fellerdilln

Auf dem Weg nach Rodenbach

Auf dem Weg nach Rodenbach

Schöner Rastplatz in Rodenbach

Schöner Rastplatz in Rodenbach

Müde und fußkrank nahe Manderbach

Müde und fußkrank nahe Manderbach

Wilhelmsturm in Dillenburg

Wilhelmsturm in Dillenburg

Am Ziel in Dillenburg

Am Ziel in Dillenburg

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