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Bei absolutem Kaiserwetter erwanderten die Wanderfreunde Leidenhofen am Fronleichnamstag (03.06.2010) mit insgesamt 18 Personen den „Eibenhardtpfad“, einen 6,4 km langen Rundweg in der Gemarkung von Cölbe-Reddehausen. Dieser mit einem roten „E“ auf weißem Spiegel markierte und mit dem Deutschen Wandersiegel prämierte permanente Wanderweg ist eine von insgesamt 10 Extratouren des Vereins „Region Burgwald-Ederbergland e.V.”.
Die Tour begannen wir auf dem Wanderparkplatz oberhalb von Reddehausen, der bereits in der Ortsdurchfahrt ausgeschildert ist. Schon vom Parkplatz aus bot sich ein schöner Panoramablick auf Reddehausen, das Ohmtal und den Schönstädter Flugplatz. Der komplette Wegverlauf ist dort auf einer Infotafel anschaulich dargestellt. Unter fachkundiger Führung der beiden Wegbetreuer Helmut Emmerich, selbst gebürtiger Leidenhöfer, sowie Walter Zimmer, ging es zunächst hinab zur schön restaurierten Försterquelle, die früher über eine Rohrleitung zur ausschließlichen Versorgung des Forsthauses diente, lange bevor der Ort Reddehausen über eine Wasserleitung verfügte. Weiter führte die Tour zum Schafrain, wo sich ein herrlicher Ausblick zur Amöneburg und sogar bis zum Hoherodskopf im hohen Vogelsberg bot. Anschließend passiert der Weg einen historischen Schießstand, der um 1900 errichtet und bis in die späten 1930er Jahre für das Schießen mit Kleinkalibergewehren aus 50 m Entfernung genutzt wurde.
Über einen naturbelassenen Wiesenweg geht es dann hinauf zur Streuobstwiese, wo regelmäßig der „Baum des Jahres“ gekürt wird. Weiter ansteigend führt der Weg zur Bergkuppe des „Eibenhardt“, dem der Wanderweg seinen Namen verdankt und der von einem vermutlich keltischen Ringwall umschlossen wird. Steinreste deuten dort auch auf eine Kultstätte und einen Feuerbestattungsplatz hin. Rechter Hand des Eibenhardtgipfels findet sich die einfasste und noch immer wasserführende Keltenquelle.
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